Zum neuen Jahr

Das alte Jahr ist jetzt bald futsch, drum wünsch ich Dir einen guten Rutsch.
Glück soll uns das Neue Jahr gestalten und wir bleiben hoffentlich die alten!!
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Des Jahres erster Tag
erweckt in meiner Brust ein zärtliches Empfinden,
und heißt, mich ebenfalls, Sie jetzt anzubinden
mit Versen, die vielleicht kein Kenner lesen mag;
indessen hören Sie die schlechten Zeilen an,
indem sie wie mein Wunsch aus wahrer Liebe fließen:
Der Segen müsse sich heut' über Sie ergießen,
der Höchste schütze Sie, wie er es bisher getan.
Er wolle Ihnen stets, was Sie oft wünschten, geben,
und lasse Sie noch oft ein neues Jahr erleben.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Was denken Tiere in der Neujahrsnacht?

Was denken in der Neujahrsnacht
die Kater und die Katzen?
Sie denken, dass im alten Jahr
der Mausefang bescheiden war,
und strecken in das neue Jahr
begehrlich ihre Tatzen.
Was denken in der Neujahrsnacht
die Pudel und die Möpse?
Sie denken, dass nicht jeden Tag
ein Knochen auf dem Teller lag,
und wünschen für den Neujahrstag
sich Leberwurst und Klopse.

Was denken in der Neujahrsnacht
die Vögel hierzulande?
Sie denken an die Storchenschar,
die hier im Sommer fröhlich war
und die nun wandelt, Paar um Paar,
im warmen Wüstensande.

Was denken in der Neujahrsnacht
die Knäblein und die Knaben?
Sie denken, ob der Frost bald weicht
und ob ein Mensch den Mond erreicht
und ob sie nächstes Jahr vielleicht
Schuhgröße vierzig haben.

Was denken in der Neujahrsnacht
in aller Welt die Mädchen?
Die Mädchen denken unentwegt
und angeregt und aufgeregt
an das, was man im Sommer trägt,
ob Gretchen oder Kätzchen.

Was denken in der Neujahrsnacht
die alten, alten Leute?
Sie denken unterm weißen Haar,
wie sonderbar das Leben war,
und dass das Glück sie wunderbar
geleitet hat bis heute.
(James Krüss)
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Und wieder hier draußen ein neues Jahr.
Was werden die Tage bringen?
Wirds werden, wie es immer war,
halb scheitern, halb gelingen?
Wirds fördern das, worauf ich gebaut,
oder vollends es verderben?
Gleichviel, was es im Kessel braut,
oder vollends es verderben?
Gleichviel, was es im Kessel braut,
nur wünsch ich nicht zu sterben.
Ich möchte noch wieder im Vaterland
die Gläser klingen lassen
und wieder noch des Freundes Hand
im Einverständnis fassen.
Ich möchte noch wirken und schaffen und tun
und atmen eine Weile,
denn um im Grabe auszuruhn,
hat's nimmer Not und Eile.
Ich möchte leben, bis all dies Glühn
rückläßt einen leuchtenden Funken
und nicht vergeht wie die Flamm im Kamin,
die eben zu Asche gesunken.
(Theodor Fontane)
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Es schenke Euch der Januar
und ebenso der Februar
und auch der Frühlingsbote März
Gesundheit und ein frohes Herz!
Dann führen Euch April und Mai
die schönste Frühlingszeit herbei.
Im Juni, Juli und August
erfreuet Euch an Sommerlust.
September- und Oktoberzeit
vergehe Euch in Freudigkeit.
November lasse sich ertragen,
denn mögt Ihr im Dezember sagen
als Lob und Preis des ganzen Jahres:
Gottlob, recht schön und glücklich war es!
(Sprichwort)
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Ein neues Jahr nimmt seinen Lauf.
Die junge Sonne steigt herauf.
Bald schmilzt der Schnee, bald taut das Eis.
Bald schwillt die Knospe schon am Reis.
Bald werden die Wiesen voll Blumen sein,
die Äcker voll Korn, die Hügel voll Wein.
(Volksgut)
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In der Wünsche Blütenzeit,
wo die Wünsche, gleich Gedanken,
zollfrei sind und ohne Schranken,
hätt ich manchen Wunsch bereit:
Für das Wohl der weiten Welt,
für die groß und kleinen Staaten,
und daß durch der Herrscher Taten
Fried und Eintracht sich erhält.
Segen dann für unsre Stadt,
ihre Schützer und Berater,
jeden Bürger, Hausherrn, Vater,
und wer was zu sagen hat.
Zum Beschlüsse möcht ich wohl
einen Wunsch mir selber gönnen.
Da ihn meine Gönner kennen,
schweig ich, guter Hoffnung voll!
(Friedrich Wilhelm Riemer)
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Das alte Jahr vergangen ist,
das neue Jahr beginnt.
Wir danken Gott zu dieser Frist.
Wohl uns, daß wir noch sind!
Wir sehn aufs alte Jahr zurück
und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Die Zeit ist immer gut.
Ein neues Jahr, ein neues Glück.
Wir ziehen froh hinein.
Und: Vorwärts, vorwärts, nie zurück!
soll unsre Losung sein.
(Hoffmann von Fallersieben)
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Der du die Zeit in Händen hast,
Herr, nimm auch dieses Jahres Last
und wandle sie in Segen.
Nun von dir selbst in Jesu Christ
die Mitte fest gewiesen ist,
führ uns dem Ziel entgegen.
(Jochen Klepper)
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Wieder hat ein neues Jahr
für uns alle heut begonnen.
Und das alte, nun zerronnen,
Sei bedankt für das, was war.
Freunde gab es uns und Schmerz,
Regentage, Sonnenstunden.
Und - im Geist mit euch verbunden -
ist voll Hoffnung unser Herz.
Auch in Zukunft wollen wir
wie in den vergang'nen Jahren
gute Freundschaft treu bewahren,
denn sie ist das Beste hier!
(Renee Christian-Hildebrandt)
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Das neue Jahr sieht mich freundlich an,
und ich lasse das alte mit seinem Sonnenschein
und Wolken ruhig hinter mir.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Das alte Jahr gar schnell entwich.
Es konnt sich kaum gedulden
und ließ mit Freuden hinter sich
den dicken Sack voll Schulden.
(Wilhelm Busch)
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Mit der Freude zieht der Schmerz
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste
wandeln sich zur Seiten.
Und wo eine Träne fällt,
blüht auch eine Rose.
Schon gemischt, noch eh wir's bitten,
ist für Throne und für Hütten
Schmerz und Lust im Lose.
War's nicht so im alten Jahr?
Wird's im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehn und kommen wieder,
und kein Wunsch wird's wenden.
Gebe denn, der über uns
wägt mit rechter Waage,
jedem Sinn für seine Freuden,
jedem Mut für seine Leiden
in die neuen Tage.
Jedem auf des Lebens Pfad
einen Freund zur Seite,
ein zufriedenes Gemüte;
und zu stiller Herzensgüte
Hoffnung ins Geleite!
(Johann Peter Hebel)
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Habe ich nicht den Mut, besser zu sein als meine Zeit,
so mag ich zerknirscht das Schimpfen lassen,
denn keine Zeit ist durchaus schlecht.
(Joseph von Eichendorff)
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Einen vollen Beutel in dem Sack,
Einen guten Knaster von Tabak
Einen vollen Krug mit frischem Bier
Wünsch ich, mein Freund, tagtäglich dir.
(Neujahrswunsch aus Südmähren)
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Wir danken Gott für seine Gnad,
mit der er uns behütet hat,
und bitten, dass er im neuen Jahr
vor allem Leid uns auch bewahr.
(Aus Österreich)
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Er ruft der Sonn und schafft dem Mond,
das Jahr danach zu teilen.
Er schafft es, daß man sicher wohnt
und heißt die Zeiten eilen.
Er ordnet Jahre, Tag und Nacht:
Ach laß uns ihm, dem Gott der Macht,
Ruhm, Preis und Dank erteilen!
Herr, der da ist und der da war,
von dankerfüllten Zungen
sei dir für das verflossene Jahr
ein heilig Lied gesungen
für Leben, Wohlfahrt, Trost und Rat,
die uns durch dich gelungen.
Laß auch dies Jahr gesegnet sein,
das du uns neu gegeben.
Verleih uns Kraft, die Kraft ist dein,
in deiner Furcht zu leben.
Du schützest uns und du vermehrst
der Menschen Glück, wenn sie zuerst
nach deinem Reiche streben.
(Christian Fürchtegott Gellert)
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Geld laßt von Herzen allen gönnen,
soviel die Esel nur tragen können.
(Wilhelm Busch)
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Wird's besser?
Wird's schlimmer?
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
lebensgefährlich!
(Erich Kästner)
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Froh laßt uns dies Jahr beschließen,
was auch immer es gebracht!
Wollte uns manches auch vermiesen,
haben wir doch viel gelacht.
Froh laßt uns ins neue schauen,
daß es uns nur Gutes bringt!
Laßt uns voll darauf vertrauen,
daß uns alles wohl gelingt,
was wir planen, was wir hoffen.
Golden steh' die Zukunft offen!
Fördern soll es unser Streben,
bannen soll es Not und Beben.
Ich bringe Euch zum neuen Jahr
die allerbesten Wünsche dar
und hoffe, daß es bis zum Ende
Euch lauter gute Tage sende!
( Autor unbekannt)
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Ich wünsch dir so viel gute Zeit,
als Sand im breiten Meere leit.
Es soll dir so viel gut ergehn,
als Sternlein an dem Himmel stehn.
Es soll dich Gott sovielmal segnen,
als Tröpflein in sieben Jahren regnen.
( Autor unbekannt)
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Zum neuen Jahr
hab ich der Wünsche eine Schar
und bringe bunt gemischt sie dar,
wie sie der lose Reim gebar.
Ich wünsche dem verliebten Paar
gebahnten Weg zum Traualtar,
dem Kahlkopf reich gelocktes Haar,
dem Pilger, daß er glücklich fahr,
dem Kindlein, daß es Gott bewahr,
Kundschaften fette dem Notar,
dem Trinker Rheinwein alt und klar,
dem Geizhals Tonnen Goldes bar,
ein Landgericht dem Aktuar,
die Bischofsmütze dem Vikar,
der Blinde seh gleich einem Aar.
Kurz, mit dem ersten Januar
verschwinde jegliche Gefahr
vom Erdenrunde ganz und gar,
das gute bleib nur immerdar!
Dies wünsche ich zum neuen Jahr,
und was ich wünsche - werde wahr!
( Autor unbekannt)
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Im neuen Jahr Glück und Heil,
Auf Weh und Wunden gute Salbe!
Auf groben Klotz ein grober Keil!
Auf einen Schelmen anderthalbe!
(Johann Wolfgang von Goethe)
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Nicht vom letzten Schlittengleise
Bis zum neuen Flockentraum
Zähl ich auf der Lebensreise
Den erfüllten Jahresraum.
Nicht vom ersten frischen Singen,
Das im Wald geboren ist,
Bis die Zweige wieder klingen,
Dauert mir die Jahresfrist.
Von der Kelter nicht zur Kelter
Dreht sich mir des Jahres Schwung,
Nein, in Flammen werd' ich älter
Und in Flammen wieder jung.
Von dem ersten Blitze heuer,
Der aus dunkler Wolke sprang,
Bis zu neuem Himmelsfeuer
Rechne ich meinen Jahresgang.
(Conrad Ferdinand Meyer)
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Ein Jahr ist nichts, wenn man's verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts, wenn man's verflacht,
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt,
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang.
Ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.
( Autor unbekannt)
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Wie heimlicherweise
ein Englein leise
mit rosigen Füßen
die Erde betritt,
so nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
ein heilig Willkommen,
ein heilig Willkommen!
Herz, jauchze du mit!
In ihm sei's begonnen,
der Mond und Sonnen
an blauen Gezelten
des Himmels bewegt.
Du, Vater, du rate!
Lenke du und wende!
Herr, dir in die Hände
sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!
(Eduard Mörike)
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Verrauscht ist nun der bunte Reigen
des Jahreslaufs mit Lust und Leid.
Doch Gottes ewge Sterne steigen
so tröstlich aus der Dunkelheit.
Und freundlich winkt aus blauen Höhen
der Abendstern in milder Pracht.
O Jahre kommen, Jahre gehen:
Der Herr hat alles wohl gemacht!
(Karl Gerok)
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Das alte Jahr wird bald vergeh 'n
in einer hellen Nacht.
Am Himmelsdom die Sterne steh 'n
in ihrer schönen Pracht.
Sie künden schon das neue Jahr.
Bringt's Freude oder Leiden?
Und wenn es wie das alte war,
ich will mich still bescheiden.
Ich will mich auch bescheiden
und voller Dankbarkeit
begnügen mit den Freuden,
die es mir hält bereit.
So will ich es nun halten
und freudig jeden Tag
begrüßen wie den alten,
was er auch bringen mag.
( Autor unbekannt)
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Nun ist das alte Jahr gegangen,
bereits Geschichte geworden.
Es brachte uns Trauertag,
auch Stunden warmen Glücks,
Früchte aus Gottes Füllhorn
gab es für jedermann - bittere,
süße ebenfalls -, überdies
hoffnungsfrohe Kraft fürs kommende
Jahr - ich möchte Gott in Demut
Danken.
Dezember 1985
(Erich Bregenstroth)
(in: Anthologie, Auslese 98/99, Frieling Verlag)
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Ich wünsch euch für das nächste Jahr
ein Christkind mit krausem Haar.
Ich wünsch euch ein goldnes Bett
und drumherum viel Rosenstöck
und mittendrin den heiligen Geist,
der euch einmal in den Himmel weist.
Niemand kann es sicher wissen,
was es bringt, das neue Jahr.
Ob wir Not durchmachen müssen,
ob Krankheit droht oder Gefahr.
Entscheidend, wie's für uns wird sein,
ist, was man daraus macht:
Dem Traurigen wird schwer die Pein,
dem Mutigen hilft jederzeit sein Lachen.
Laßt euch von Ahnungen nicht verdrießen,
sondern lieber froh das neue Jahr begrüßen.
Ich wünsche dir
hin und wieder eine Stunde,
in der du den Reichtum erkennst,
den dir dein Leben gegeben hat.
( Autor unbekannt)
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Zum neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch.
Die alte Schuld sei ausgestrichen
und ausgetilgt der alte Fluch.
Zum neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch!
Zum neuen Jahr ein neues Hoffen!
Die Erde wird noch immer wieder grün.
Auch dieser März bringt Lerchenlieder.
Auch dieser Mai bringt Rosen wieder.
Auch dieses Jahr läßt Freuden blühn.
Zum neuen Jahr ein neues Hoffen.
Die Erde wird noch immer grün.
(Karl Gerok)
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Prost Neujahr - rufen wir nun aus.
Das neue Jahr bringt Glück ins Haus!
Was wir im alten falsch getan,
das fangen wir von neuem an
mit Glauben, Lieben, Hoffen.
( Autor unbekannt)
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Wir wünschen dem Herrn einen reichen Tisch,
auf allen vier Enden einen gebratenen Fisch.
Wir wünschen der Frau eine goldene Krön'
und übers Jahr einen jungen Sohn.
Wir wünschen dem Sohn einen weißen Schimmel,
daß er kann reiten bis in den Himmel.
Wir wünschen der Tochter ein goldenes Geschnür
und übers Jahr einen feschen Offizier.
Wir wünschen der Köchin den Besen zur Hand,
daß sie kann kehren die Dielen und Wand.
( Autor unbekannt)
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Ein neues Jahr! Tritt froh hinein
mit aller Welt in Frieden!
Vergiß, wieviel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden.
Du lebst, sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug,
sie alle vier zu tragen.
Vertrau auf Gott und eigne Kraft
und nicht auf fremde Mächte,
wer jeden Tag das Rechte schafft,
der schafft im Jahr das Rechte.
Es frommt nicht, daß du zagst und klagst:
wenn rückwärts ohne Reue
ins alte Jahr du blicken magst,
so sieh' mit Mut ins neue.
( Autor unbekannt)
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Das neue Jahr, es gibt und nimmt,
drum leg in dessen Hände,
der Welt Ziel und Zeit bestimmt,
den Anfang und das Ende.
Trag du mit Freuden deine Last
und laß dich's nicht verdrießen:
Wenn du mit Gott begonnen hast,
kannst du mit Gott beschließen.
(Altöttinger Franziskus-Kalender 1937)
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Am Abend wird man klug
für den vergang'nen Tag,
doch niemals klug genug
für den, der kommen mag.
(Friedrich Rücken
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Ich wünsch dir so viel gute Zeit,
als Sand im breiten Meere leit.
Es soll dir so viel gut ergehn,
als Sternlein an dem Himmel stehn.
Es soll dich Gott sovielmal segnen,
als Tröpflein in sieben Jahren regnen.
( Autor unbekannt)
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Das neue Jahr bring' dir nur Freude,
viel neue Hoffnung, frischen Mut!
Dies alles wünsche ich dir heute
und hoffe, es wird für uns alle gut.
Und wenn einmal kommen schwere Tage,
wünsch ich dir Kraft, diese Plage
zu tragen so leicht wie ein kleines Kind,
das immer recht heiter und froh ist gesinnt.
Das neue Jahr hat grad begonnen,
die ersten Vorsätze sind zerronnen.
Was soll's! Es gibt jetzt kein Zurück!
Zum Neuen viel Erfolg und Glück!
( Autor unbekannt)
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Eltern, die ich zärtlich ehre,
mein Herz ist heut voll Dankbarkeit.
Der treue Gott dies Jahr vermehre,
was euch erquickt zu jeder Zeit!
Der Herr, die Quelle aller Freude,
verbleibe euer Trost und Teil;
sein Wort sei eures Herzens Weide
und Jesus das erwünschte Heil.
Ich dank für alle Liebesproben,
für alle Sorgfalt und Geduld,
mein Herz soll alle Güte loben
und trösten sich stets eurer Huld.
Gehorsam, Fleiß und zarte Liebe
verspreche ich auch dieses Jahr.
Der Herr schenk mir nur gute Triebe
und mache all mein Wünschen wahr.
Amen.
(Friedrich von Schiller)
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Das Jahr ist nun zu Ende,
doch Deine Liebe nicht;
noch segnen Deine Hände,
noch scheint Dein Gnadenlicht.
Du heilest allen Schaden,
hilfst mir aus der Gefahr,
Du siehst mich an in Gnaden,
auch in dem neuen Jahr.
( Autor unbekannt)
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Wieder ging ein altes Jahr zu Ende
und das neue beginnt behende.
Eh Du dich besinnst,
wir wieder im Dezember sind!
Ich wünsche dir für´s neue Jahr
immer reichlich Geld in bar,
kühlen Kopf und warme Füße,
also liebe Neujahrsgrüße
(unbekannter Autor)
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Neujahrswünsche

Wir wünschen Dir für´s neue Jahr,
dass alle Vorsätz´werden wahr
die du dir so vorgenommen,
als ins Grübeln du gekommen.

Wenig Essen, wenig Saufen,
nicht nur fahren, lieber Laufen.
Arbeitsmäßig leiser treten,
mehr Zeit für Freunde ist von Nöten.

Schraub die Erwartung nicht zu hoch,
nimm´s mit Humor, fall nicht ins Loch,
das selber du gegraben hast:
"Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach!"

Freu dich über´s kleine Glück,
das der Alltag für dich schickt!
Sei nicht ungerecht zum Leben,
dann wird es dir so vieles geben.

Das wünschen wir für´s neue Jahr:
Einen Himmel, hell und klar.
Gesundheit, Glück und frohe Feste,
und überhaupt - das Allerbeste.
(Anette Wirth-Hücking, Januar 2001)
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Und wieder geht ein Jahr zu Ende,
nicht zu halten, nicht zu fassen.
Wollen wir zur Jahreswende
unsere Herzen sprechen lassen.

Allen, die uns schlecht gesonnen,
wollen wir ganz schlicht verzeihen,
denen, die wir lieb gewonnen,
weiter un'sre Freundschaft leihen.

Euch jedoch, denen wir schreiben,
weil's uns ein Bedürfnis war
weiterhin viel Glück und Segen
und ein gutes Neus Jahr!
(unbekannter Autor)
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Zum Neuen Jahr!

Wie heimlicher Weise ein Engelein leise
mit rosigen Fuessen die Erde betritt,
so nahte der Morgen.
Jauchzt ihm, ihr Frommen,
ein heilig Willkommen, ein heilig Willkommen!
Herz, jauchze du mit!

In ihm sei's begonnen, der Monde und Sonnen,
an blauen Gezelten des Himmels bewegt.
Du, Vater,du rate!
Lenke du und wende!
Herr, Dir in die Haende sei Anfang und Ende,
sei alles gelegt!
(Eduard Moerike)
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Ich wünsche Dir ein gutes Jahr,
noch besser als das alte war.
Viel Glück, Gesundheit, Schaffenskraft,
damit Du Dir viel Neues schaffst.
Denn wenn Du schaffst mit frohen Mut,
dann wird das Neue auch so gut.
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Ein neues Jahr
ein neues Hoffen
und ist's zuletzt nicht eingetroffen:
weiterhoffen!
(unbekannter Autor)
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Prosit Neujahr, lieber Freund!
Nimm es an, wie es gemeint.
Glück das neue Jahr dir bringe,
was du unternimmst, gelinge!
(unbekannter Autor)
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Was bringt das Jahr in seinem Schoße,
was hält die Zukunft uns verhüllt?
Ob traurig fallen unsere Lose;
wird unser Herzenswunsch erfüllt?
Wer, lieber Freund, darf sich vermessen,
des Himmels Pläne zu durchschauen?
Das wäre wahrlich gottvergessen,
das hieß, zu sehr sich selbst vertrauen.
Doch leuchten uns drei schöne Sterne
ins angefangene Jahr hinein;
sie machen hell die dunkle Ferne
und lernen uns zufrieden sein.
Der Glaub`, die Lieb` und treues Hoffen,
dies sind die Sterne wundermild;
sie leiten sicher durch die Zeiten,
ist auch die Zukunft uns verhüllt.
Der Glaube lehrt nach oben schauen,
die Liebe macht das Leben schön;
die Hoffnung lehrt uns Schiffe bauen,
die selbst im Sturm nicht untergehn.
Drum mögen dich die drei begleiten
das Jahr hindurch, durchs Leben hin;
dann wirst du selbst in bösen Zeiten
erhalten dir zufriedenen Sinn.
(Autor unbekannt)
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Ein neues Jahr! Tritt froh herein,
mit aller Welt in Frieden;
vergiß, wieviel der Plag und Pein
das alte Jahr beschieden!
Du lebst: Sei dankbar, froh und klug,
und wenn drei bösen Tagen
ein guter folgt, sei stark genug,
sie alle vier zu tragen.
(Friedrich Wilhelm Weber)
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Weil heut das neue Jahr anbricht,
komm ich beim frühen Morgenlicht,
Großvater, in dein liebes Haus
und bring dir diesen Blumenstrauß.
Dabei ist mir das Herz so voll,
ich weiß kaum, was ich sagen soll.
Doch weiß es Gott und schickt für mich
ein Engelein, das segnet dich
und schenkt des Lebens höchstes Gut:
Gesundheit dir und heiteren Mut.
Und das auch ich ein Kleines tu,
so bring ich dir mein Herz dazu,
und geb zum frohen Morgengruß
dir endlich auch noch einen Kuß
(Friedrich Güll)
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Zum neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch.
Die alte Schuld sei ausgestrichen.
Der alte Zwist sei ausgeglichen
und ausgetilgt der alte Fluch.
Zum neuen Jahr ein neues Herze,
ein frisches Blatt im Lebensbuch!
Zum neuen Jahr ein neues Hoffen!
Die Erde wird noch immer grün.
Auch dieser März bringt Lerchenlieder.
Auch dieser Mai bringt Rosen wieder.
Auch dieses Jahr läßt Freuden blühn.
Zum neuen Jahr ein neues Hoffen.
Die Erde wird noch immer grün.
(Karl Gerok)
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Ich bringe euch zum neuen Jahr
die allerbesten Wünsche dar
und hoffe, dass es bis zum Ende
euch lauter gute Tage sende!
(unbekannter Autor)
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Das neue Jahr hat grad begonnen,
die ersten Vorsätze sind zeronnen.
Was soll's! Es gibt jetzt kein Zurück!
Zum neuen viel Erfolg und Glück!
(Autor unbekannt)
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Prosit Neujahr - rufen wir nun aus.
Das neue Jahr bringt Glück ins Haus!
Was wir im alten falsch getan,
das fangen wir von neuem an.
(Autor unbekannt)
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Ich bring' zum ersten Januar
euch meine schönsten Wünsche dar:
Bleibt glücklich und heiter
und liebt mich weiter!
(Volkstümlich)
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Bleibt im neuen Jahr gesund,
froh und glücklich jede Stund'!
(Volkstümlich)
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Ein neues Jahr kommt angerannt
mit guten Wünschen in der Hand.
Neues Jahr, bleib doch mal stehn,
lass uns in die Zukunft sehn!
Nein, mein Kind, tut mir leid,
kann nicht ruh'n, hab keine Zeit.
Gib mir deine Wünsche mit
und ich lauf im Sauseschritt.
Wart nur ab, was ich dir bringe,
alte Dinge, neue Dinge:
Winterglück und Sommerspaß,
kalte Füße, grünes Gras,
manche Sorgen groß und klein,
Himmelsblau und Sonnenschein,
manchmal auch ein Regenloch,
nimm es hin, es kommt ja doch!